Politbeben erschüttert das Chili-Dorf
Fläsch steht vor einer politischen Zeitenwende: Der langjährige Generalsekretär und Vorsitzende der Geschäftsprüfungskommission (GPK) hat seine Demission eingereicht. Damit verliert das Dorf nicht nur einen erfahrenen Kontrolleur der Gemeindefinanzen, sondern auch den Mann, der stets den Überblick über die manchmal chaotischen Entscheidungen des CEO behielt.
Die Nachricht verbreitete sich schneller durch das Dorf als der Duft von frisch gegrillten Chilis beim Dorffest. Bereits am Morgen bildeten sich vor dem Volg kleine Grüppchen diskutierender Dorfbewohner, die sich fragten, wer nun die undankbare Aufgabe übernehmen wird, die Gemeindeführung zu überwachen.
Verlust eines Schwergewichts
Der Generalsekretär galt als einer der wenigen, die dem CEO bei seinen ambitionierten Plänen Paroli bieten konnten. Wer könnte vergessen, wie er während der berüchtigten Steuerdebakel-Affäre im September 2025 die drei verschiedenen Finanzpläne akribisch unter die Lupe nahm? «Er war wie ein Chili-Experte, der genau wusste, wann etwas zu scharf wird», kommentierte Margrit, eine Stammkundin des Volg. «Ohne ihn hätten wir womöglich schon längst Twin-Peaks-Verhältnisse in der Gemeindekasse.»
«Der Generalsekretär war unser politischer Thermometer – er hat immer gespürt, wann die Stimmung von MEDIUM auf HOT umschlägt.»
– Klaus, pensionierter Weinbauer
Nachfolgeregelung bleibt offen
Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch völlig unklar. Gerüchten zufolge soll bereits El Diablo Müller Interesse bekundet haben, was bei vielen Dorfbewohnern für gemischte Gefühle sorgt. «Mit ihm wird's bestimmt nicht langweilig», meinte Sandra beim Einkaufen, «aber ob er die nötige Ruhe für die Kontrolltätigkeiten mitbringt?»
Der CEO selbst äusserte sich noch nicht öffentlich zur Demission seines langjährigen «Gegenspielers». In gut informierten Kreisen heisst es jedoch, er plane bereits eine Arbeitsgruppe zur Evaluation möglicher Nachfolgekandidaten – selbstverständlich unter seinem Vorsitz. Die Neuwahl wird voraussichtlich bei der nächsten Gemeindeversammlung stattfinden, wo die Bürger entscheiden müssen, wem sie das Vertrauen als neuen Hüter der Gemeindedemokratie schenken werden.
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