📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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CEO sagt den vielen Arbeitsgruppen den Kampf an

CEO sagt den vielen Arbeitsgruppen den Kampf an

«Ich kann doch nicht jeden Abend Arbeitsgruppen leiten!» - CEO kündigt Revolution an

Politik Erstellt durch: der Insider 24. November 2025

Historische Wende: CEO beendet Arbeitsgruppen-Ära

In einer überraschenden Kehrtwendung hat der CEO von Fläsch angekündigt, dem eigenen System der endlosen Arbeitsgruppen den Kampf anzusagen. Nach Jahren, in denen für praktisch jedes Dorfthema – vom optimalen Chili-Schärfegrad bis zur Farbe der Strassenmarkierungen – eine Arbeitsgruppe gebildet wurde, soll nun Schluss sein mit der Gruppentherapie-Politik.

«Es kann doch nicht sein, dass ich jeden zweiten Abend eine Arbeitsgruppe leiten muss, die dann völlig abstruse Ideen entwickelt», klagte der CEO gestern vor dem Volg. «Und das bei einem Spesensatz, der niedriger ist als die Trinkgeld-Erwartung im Chili's Restaurant!» Besonders bitter sei für ihn gewesen, dass die Arbeitsgruppe «Optimierung der Arbeitsgruppen-Effizienz» nach 47 Sitzungen empfohlen hatte, weniger Arbeitsgruppen zu bilden.

Befreiungsschlag oder Machtergreifung?

Die Dorfbewohner reagieren gespalten auf die Ankündigung. «Endlich!», jubelte Margrit vor dem Volg. «Ich war in 23 verschiedenen Arbeitsgruppen und meine Ideen wurden trotzdem nie umgesetzt. Das war schärfer als Twin Peaks – also völlig ungeniessbar!» Skeptischer äusserte sich hingegen El Diablo Müller: «Jetzt macht der CEO einfach alles alleine. Das wird wie die Steuererhöhung – am Ende kommt doch wieder raus, was er von Anfang an wollte.»

«Ich habe in der Arbeitsgruppe ‹Evaluation der Arbeitsgruppen-Arbeitsgruppe› mitgearbeitet. Wir sollten prüfen, ob die Arbeitsgruppe zur Prüfung der anderen Arbeitsgruppen richtig arbeitet. Am Ende haben wir eine neue Arbeitsgruppe vorgeschlagen.» - Werner, ehemaliger Arbeitsgruppen-Veteran

Generalsekretär plant externe Prüfung

Der Generalsekretär will die explosive Lage nicht ungeprüft lassen und kündigt bereits eine «externe Evaluierung der Arbeitsgruppen-Abschaffung» an. «Wir brauchen eine unabhängige Arbeitsgruppe, die beurteilt, ob der Verzicht auf Arbeitsgruppen arbeitsgruppen-konform ist», erklärte er mit entwaffnender Logik. Der Adjutant hingegen soll sich positiv zur CEO-Initiative geäussert haben – schliesslich bedeuteten weniger Arbeitsgruppen auch weniger Stühle zu stellen und weniger Protokolle zu kopieren.

Ob die angekündigte Revolution tatsächlich das Ende der Fläscher Arbeitsgruppen-Kultur bedeutet, bleibt abzuwarten. Gerüchten zufolge plant der CEO bereits eine «Arbeitsgruppe zur Abschaffung der Arbeitsgruppen» – aber das ist vermutlich nur ein böses Gerücht. Oder etwa doch nicht?

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