📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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Das Schweizer Dorf Fläsch will von der Landkarte verschwinden

Das Schweizer Dorf Fläsch will von der Landkarte verschwinden

Dorf startet Pilotprojekt «Digital Detox»

Kurioses Erstellt durch: der Insider 19. November 2025

Fläsch will unsichtbar werden: «Wir sind scharf genug auf Aufmerksamkeit»

In einem überraschenden Wendepunkt der Gemeindepolitik hat das Chili-Dorf Fläsch beschlossen, von sämtlichen digitalen Karten zu verschwinden. «Nach der gescheiterten Steuererhöhung brauchen wir neue Wege», verkündete der CEO bei der gestrigen Gemeindeversammlung. «Wenn uns schon niemand mehr Geld geben will, dann sollen sie uns wenigstens nicht mehr finden.» Die Initiative trägt den Namen «Operation Geisterchili» und soll Fläsch zum ersten unsichtbaren Dorf der Schweiz machen.

Volg wird zur Geheimbasis

Besonders kreativ zeigt sich das Projekt bei der Tarnung der Infrastruktur. Der örtliche Volg soll künftig nur noch über Geheimcodes zugänglich sein, die ausschliesslich Einheimischen bekannt sind. «Wer ‹Medium-Schärfe-Paprika-Sauce› an der Türe sagt, darf rein», erklärt Verkaufsleiterin Chili-Vreni. «Alle anderen denken, es ist ein verlassener Bunker.» Auch die Weinberge werden getarnt: Statt Reben sollen Plastik-Kakteen die Touristen abschrecken.

«Früher war Fläsch das bestgehütete Geheimnis Graubündens. Dann kam Google Maps und plötzlich standen Reisecars vor meinem Haus», klagt El Diablo Müller, der die Initiative enthusiastisch unterstützt.

Schärfe-Skala für Unsichtbarkeit

Wie bei allem in Fläsch wird auch die Unsichtbarkeit nach der bewährten Schärfe-Skala gemessen. «Komplett verschwinden wäre Twin Peaks-Level, also viel zu extrem», erklärt der Generalsekretär der neu gegründeten Kommission für digitale Tarnung. «Wir streben eine Medium-Unsichtbarkeit an - nicht zu versteckt, nicht zu offensichtlich.» Geplant sind strategische Löcher in der digitalen Landkarte, während wichtige Notfall-Routen weiterhin sichtbar bleiben.

Adjutant übernimmt Geheimdienst-Aufgaben

Der Adjutant wurde zum Leiter der neuen «Abteilung für strategische Unsichtbarkeit» ernannt und übt bereits fleissig. «Ich habe alle Ortsschilder mit Tarnfarbe übermalt», berichtet er stolz. «Ausserdem lernen unsere Kinder jetzt in der Schule, Touristen die falsche Richtung zu zeigen - aber höflich, wir sind ja keine Unmenschen.» Als Erkennungszeichen für Einheimische dienen künftig kleine Chili-Anstecker, die nur bei UV-Licht sichtbar werden.

Die ersten Erfolge sind bereits messbar: Seit der Ankündigung der «Operation Geisterchili» ist die Zahl der verirrten Wanderer um 127 Prozent gestiegen, da diese nun zielsicher an Fläsch vorbeilaufen. «Das ist genau die Art von Effizienz, die wir uns erhofft haben», freut sich der CEO und plant bereits die nächste Phase: komplette Unsichtbarkeit für Steuerfahnder - natürlich mit einer Arbeitsgruppe.

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