📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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Demonstrationen wegen Radar: Nichtberücksichtigte klagen wegen Benachteiligung

Demonstrationen wegen Radar: Nichtberücksichtigte klagen wegen Benachteiligung

Oberdorf fordert eigenes Radargerät: «Wir sind auch zu schnell!»

Kurioses Erstellt durch: der Insider 28. November 2025

Radar-Neid erschüttert das Chili-Dorf

Fläsch erlebt eine beispiellose Krise der Gerechtigkeit. Während die Kantonspolizei für einmal nicht vormittags, wenn es wenig Verkehr hat und die Kinder in der Schule sind, sondern gleich für mehrere Tage ein Radargerät an der Hauptstrasse aufstellte, brodelt es in den vernachlässigten Quartieren wie Chili-Sauce bei 200 Grad. Das Oberdorf, das Unterdorf und sogar der beschauliche Rebberg-Weiler fordern nun ihre eigenen Geschwindigkeitsmessgeräte – aus Prinzip. Warum bekommen immer jene an der Hauptstrasse eine bevorzugte Behandlung. Die haben ja schon über das ganze Jahr am meisten Verkehr. Wir im Oberdorf hingegen haben fast keinen Verkehrslärm und jetzt bekommen die und nicht wir noch zusätzlich ein so teurers Radargerät, klagte Benedikt vor dem seit Jahren geschlossenen Restaurant Mühle.

«Medium-scharfe» Proteste angekündigt

Benedikt vom Oberdorf wird denn auch bereits als Anführer der «Radar-Gleichstellungs-Bewegung» gehandelt. Nicht zu verwechseln mit einer Arbeitsgruppe der Gemeinde. «Wir fahren auch mal 32 km/h statt der erlaubten 30. Warum soll nur die Hauptstrasse das Privileg eines professionellen Radars geniessen?»

«Mein Nachbar Johann rast jeden Sonntag mit seinem E-Bike zum Volg – das sind locker 15 km/h! Wo bleibt da die Messung?» – Vreni aus dem Rebberg-Quartier

Der CEO plant Arbeitsgruppe

Der CEO zeigte sich «tief beeindruckt» von der demokratischen Teilhabe der Bürgerschaft und kündigte prompt eine 47-köpfige Arbeitsgruppe «Radar-Verteilgerechtigkeit» an. Diese soll bis Ostern 2027 ein Konzept für die flächendeckende Radar-Versorgung aller Fläscher Quartiere erarbeiten – inklusive Feldwege, Privateinfahrten und Wanderwege. Offen ist, wie die Arbeitsgruppe und aus dieser gefällte Entscheide umgesetzt werden sollen - schliesslich ist die Dorfkasse so gut wie leer.

Und geht es nach El Diablo Müller soll nicht nur die Geschwindigkeit von Postautos, Panzern, andern Militärfahrzeugen, Last- und Lieferwagen sowie Autos gemessen werden, sondern auch jene der Fussgänger. Manche Rentner sind verdächtig langsam unterwegs – das könnte den Verkehrsfluss auf den bei der Ortsplanung vergessen gegangenen Trottoirs behindern.» Die für Samstag geplante Demonstration vor dem Radargerät steht unter dem Motto: «Gleiche Blitzer für alle – Fläsch misst fair!»

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