📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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Fläsch und der Wakkerpreis

Fläsch und der Wakkerpreis

Helvetia nimmt Wakkerpreis zurück – Fläsch zu wacker geworden

Kurioses Erstellt durch: Der Macher 18. November 2025

Schock im Dorf: Wakkerpreis muss zurückgegeben werden

Das Undenkbare ist geschehen: Fläsch muss seinen prestigeträchtigen Wakkerpreis von 2010 zurückgeben. Der Grund? Das Dorf sei «zu wakker geworden» und störe damit das helvetische Gleichgewicht, wie die Stiftung Helvetia für Landschaftsschutz mitteilte. Die Chili-Schärfe-Skala des Dorfes habe inzwischen auch die Wakkerheit erfasst – und das sei «eindeutig zu viel des Guten».

«Wir hatten damals gehofft, dass Fläsch schön wakker bleibt», erklärt Oberprüferin Brunhilde vom Helvetia-Hauptquartier. «Aber seit der gescheiterten Steuererhöhung von 70 auf 75 Prozent ist das Dorf dermassen aufgewacht, dass sogar die Reben nachts diskutieren. Das geht zu weit.» Tatsächlich berichten Anwohner, dass man die Weintrauben neuerdings beim Philosophieren über Gemeindefinanzen belauschen könne.

Der CEO zeigt sich kämpferisch

Der CEO reagierte prompt auf die Nachricht und berief umgehend eine 47-köpfige Arbeitsgruppe «Wakker-Rettung» ein. «Das Vertrauen in unsere Wakkerheit ist unerschütterlich», verkündete er vor dem Volg, während im Hintergrund eine Chilischote eine Schweizer Fahne schwenkte. «Notfalls gründen wir unseren eigenen Preis – den Fläscher-Preis für angemessen scharfe Dorfschönheit.»

«Ich hab schon immer gesagt, dass wir zu wakker sind! Jetzt seht ihr's!» – El Diablo Müller, Dauermeckerer und Hobby-Wakkerheits-Experte

Verzweifelte Rettungsversuche

In einer nächtlichen Geheimaktion versuchten Dorfbewohner, die Wakkerheit künstlich zu reduzieren. Bürger Klaus stellte absichtlich seinen Gartenzwerg schief hin, während Margrit ihre Blumen unregelmässig goss. Doch vergebens: Selbst die bewusst unordentlichen Elemente fügten sich harmonisch ins Dorfbild ein. «Es ist ein Fluch», seufzt Gemeinderat Pfefferschmid. «Wir können gar nicht mehr un-wakker sein. Sogar unser Scheitern ist noch pittoresk.»

Als letzte Massnahme erwägt die Gemeinde nun, temporär ein Hooters-Restaurant zu eröffnen – in der Hoffnung, dass die extreme Schärfe die überschüssige Wakkerheit neutralisiert. Der Adjutant wurde bereits beauftragt, entsprechende Schilder zu bestellen: «Achtung: Wakker-Reduktions-Zone – Betreten auf eigene Geschmacks-Gefahr.»

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