📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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Fläscher, kauft noch Kehrichtsäcke - aber 1. Januar kosten sie über 20 Prozent mehr

Fläscher, kauft noch Kehrichtsäcke - aber 1. Januar kosten sie über 20 Prozent mehr

Hamsterkäufe vor Jahreswechsel: Fläscher decken sich mit Kehrichtsäcken ein

Kurioses Erstellt durch: der Insider 22. November 2025

Hamsterkäufe bei Volg: Fläsch im Müllsack-Fieber

Noch gut einen Monat, dann ist es soweit: Die neuen Abfallgebühren treten in Kraft und machen Kehrichtsäcke um mehr als 21 Prozent teurer. Was in anderen Gemeinden als normale Anpassung gilt, löst in Fläsch echte Panikstimmung aus. Beim örtlichen Volg stapeln sich bereits die 35-Liter-Säcke in den Einkaufswagen, als würde eine Zombie-Apokalypse bevorstehen.

«Ich hab meinen ganzen Keller voller Müllsäcke», gesteht Gemeinderat HP. S. stolz. «Die Preiserhöhung ist schlimmer als zu scharfe Chilis – da brennt wenigstens nur der Mund, aber hier brennt das ganze Portemonnaie!» 

«Ich hab' schon 200 Säcke zu Hause», gesteht Renate vor dem Volg-Regal. «Bei drei Kindern und meinem Mann sammelt sich einiges an. Da spare ich mit dem Vorrat locker 100 Franken im Jahr.» Tatsächlich kostet der 17-Liter-Sack ab Januar 1.70 Franken statt bisher 1.40 Franken. Bei den 35-Liter-Säcken steigt der Preis gar von 2.80 auf 3.40 Franken.

Der CEO sieht Chancen in der Krise

Der CEO zeigt sich gewohnt optimistisch: «Diese Gebührenerhöhung ist eine Chance für mehr Vertrauen zwischen Bürger und Abfall.» Er kündigt bereits eine neue Arbeitsgruppe an, die sich mit «nachhaltigen Müllvermeidungsstrategien» beschäftigen soll. Gerüchten zufolge soll auch eine «Chili-Kompost-Initiative» geplant sein, bei der Küchenabfälle mit scharfen Gewürzen behandelt werden.

«Wer clever ist, kauft jetzt noch schnell die alten Säcke. Das ist besser als jede Geldanlage», so Volg-Stammkundin Martha. Ob die Preiserhöhung einen Zusammenhang mit dem möglichen Austritt aus dem Zweckverband Falknis zu tun hat (siehe Artikel «Maienfeld will aus dem Zwekcverband Falknis austreten - was macht Fläsch?») bedarf laut dem Generalsekretär einer genaueren Untersuchung.

Dorfbewohner El Diablo Müller sieht die Preiserhöhung kritischer: «Erst wollen sie die Steuern um 5 Prozent erhöhen, jetzt die Kehrichtsäcke um 20 Prozent. Da stimmt doch was nicht!» Er habe bereits seinen Nachbarn Klaus überredet, gemeinsam einen Jahresvorrat anzulegen. «Wir teilen uns eine Palette – das ist Nachbarschaftshilfe unter Fläschern.»

Schwarzmarkt für Müllsäcke erwartet

Der Adjutant der Gemeinde bestätigt derweil, dass die Nachfrage nach den alten, günstigeren Säcken «aussergewöhnlich hoch» sei. Man prüfe, ob eine Verkaufsbeschränkung pro Person eingeführt werden müsse. «Sonst haben wir am 31. Dezember leere Regale und am 1. Januar frustrierte Bürger mit übervollen Abfalleimern.»

Experten rechnen bereits mit einem florierenden Schwarzmarkt für die günstigeren Säcke aus 2025. «Bald werden 35-Liter-Säcke wie Goldbarren gehandelt», prophezeit Dorfbewohner El Diablo Müller, der bereits eine WhatsApp-Gruppe namens «Fläscher Säcke» gegründet hat. Dort werden Tauschgeschäfte organisiert: Ein 60-Liter-Sack gegen zwei 35-Liter-Säcke plus eine Flasche Fläscher Rotwein.

Immerhin: Die Entsorgung von Sonderabfällen wie Batterien und Elektroschrott bleibt weiterhin kostenlos - in Maienfeld. «Da können wir wenigstens noch gratis unsere alten Handys wegwerfen», meint Rentnerin Bertha, während sie ihren zehnten Müllsäcke-Zehnerpack in den Einkaufswagen wuchtet.

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