📍 Fläsch, Graubünden, Schweiz
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Geistes-Blitz sorgt für Steuersegen

Geistes-Blitz sorgt für Steuersegen

Blitzschlag führt zu Steuerbeichte - Fläsch streicht Gemeindesteuern bis 2102

Kurioses Erstellt durch: der Insider 20. November 2025

Himmlische Intervention beschert Fläsch Millionen-Segen

Fläsch - Was als gewöhnliches Herbstgewitter begann, entwickelte sich zur grössten Steueramnestie in der Schweizer Geschichte. Ortsbürger M. L. wurde während des Unwetters von einem Blitz getroffen und überlebte wie durch ein Wunder. Aus Dankbarkeit suchte er den Diakon in Maienfeld auf - eine Entscheidung, die das ganze Dorf verändern sollte.

Von der Beichte zur Millionen-Rechnung

«Er kam völlig aufgelöst zu mir», berichtet der Diakon. «Nach der Beichte riet ich ihm, seine steuerlichen Sünden auch dem Generalsekretär zu gestehen - Gott vergibt, aber das Steueramt rechnet anders.» Der Generalsekretär sah sich daraufhin verpflichtet, die jahrelangen Steuerunterschlagungen dem Gemeindevorstand zu melden. Der Kanton rechnete gnadenlos: 52 Jahre Steuerschuld plus saftige Busse.

«Plötzlich standen alle Schlange vor der Gemeindekanzlei. Es war wie eine Wallfahrt - nur zur Selbstanzeige», schmunzelt der Gemeindeschreiber.

Domino-Effekt erfasst halbes Dorf

Was folgte, übertraf alle Erwartungen: 37 Personen zeigten sich freiwillig als Steuersünder an. Die Gesamtsumme belief sich auf atemberaubende 8,8 Millionen Franken. «Das ist mehr, als wenn wir alle Twin-Peaks-scharf besteuert hätten», kommentierte der CEO die Situation trocken.

Prompt verkündete er das Aussetzen aller Gemeindesteuern bis ins Jahr 2102. «Wenn die Gemeinde Gesuche stellt und diese auch selbst bewilligen kann, müssen wir die Wege kurz halten», erklärte er an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz. Sofort hagelte es Anfragen für Bauland und Wohnungen im «steuerfreien Paradies».

Schweizweite Nachahmer und kirchliche Ambitionen

Inzwischen erkundigen sich Gemeinden aus der ganzen Schweiz nach dem «Fläscher Modell». Die Kirche prüft derweil, wie sie weitere Schäfchen zur steuerlichen Umkehr bewegen könnte - «mit oder ohne göttliche Blitze», wie der Diakon augenzwinkernd bemerkt.

«Früher beteten wir für gute Ernte, heute für schlechtes Gewissen bei Steuersündern», philosophiert Dorfbewohner Klaus im Volg.
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