Protokoll-Panne der Extraklasse erschüttert Fläscher Kirchgemeinde
Was als ordentliche Frühjahrskirchgemeindeversammlung geplant war, entwickelte sich zur grössten Benimm-Katastrophe seit Einführung des Gemeindeknigge von 1847. Die Kirchenpräsidentin vergass in der Hitze des WC-Gefechtes den eigens eingeladenen CEO der Gemeinde zu begrüssen - ein Fauxpas von biblischen Ausmassen.
CEO wartet vergeblich auf sein grosses Auftreten
Der CEO war extra angereist, um Rede und Antwort zu stehen bezüglich der explodierten Kosten für das neue WC im Kirchturm. Doch anstatt dem CEO das Wort zu erteilen, stürzte sich die Präsidentin direkt in die Traktandenliste.
«Ich sass da wie bestellt und nicht abgeholt. Normalerweise leite ich ja selbst die Arbeitsgruppen, aber hier konnte ich nur zuschauen, wie mein Name im Protokoll vergessen ging», kommentierte der CEO sichtlich verstimmt.
Dorfbewohner sprechen von «Schärfegrad Twin Peaks»
El Diablo Müller, der sich zu Wort meldete, stufte die Panne auf der bewährten Fläscher Schärfe-Skala ein: «Das war mindestens Twin Peaks-Level - viel zu scharf für unsere Gemeindekultur. Wir stehen doch auf MEDIUM!» Auch Beatrice aus dem Publikum zeigte sich entsetzt: so viele Franken für ein WC und dann kann man nicht mal grüssen - das ist ja schlimmer als damals, als die Migros unsere Chilis mit Korkenziehern verwechselt hat.»
Adjutant übernimmt Schadensbegrenzung
Der Adjutant der Gemeinde eilte nach der Versammlung herbei, um die diplomatischen Wogen zu glätten. In einer hastigen Pressekonferenz vor dem Volg erklärte er: «Wir werden eine Arbeitsgruppe gründen, um künftige Begrüssungsabläufe zu standardisieren. Der CEO hat bereits signalisiert, dass er die Leitung übernehmen würde.» Bis dahin bleibt das WC ein stilles Mahnmal für teure Notdürfte und vergessene Höflichkeit.
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